ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN


Der power ruhrgebiet GmbH für Einzelbuchungen

Eventreihe Power-Ruhrgebiet, Gruppen.


Stand September 2005


1. All­ge­mei­nes

1.1 Für die An­ge­bo­te, Lie­fe­run­gen und Lei­stun­gen der power-ruhrgebiet GmbH (nach­fol­gend die Agen­tur) sind nach­ste­hen­de Be­din­gun­gen aus­schließ­lich maß­ge­bend.

1.2. Abweichende All­ge­mei­ne Be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nur dann Be­stand­teil des Ver­tra­ges, wenn sie von der Agen­tur schrift­lich an­er­kannt wor­den sind.


2. Ver­trag­sab­schluß/Vertragsinhalt

2.1 Angebote und Ko­sten­vor­an­schlä­ge ver­ste­hen sich stets frei­blei­bend. Die als „Ko­sten­rah­men“, „Grob­ko­sten“ oder „Ko­sten­kal­ku­la­ti­on“ be­zeich­ne­ten An­ge­bo­te der Agen­tur sind un­ver­bind­lich.

2.2. Der Ver­trag mit dem Kun­den kommt mit der schrift­li­chen Auf­trags­be­stä­ti­gung der Agen­tur zu­stan­de.

2.3. Werden An­ge­bo­te nach den An­ga­ben des Kun­den und/oder von ihm be­auf­trag­ter Per­so­nen zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Un­ter­la­gen aus­ge­ar­bei­tet, haf­tet die Agen­tur für die Rich­tig­keit und Ge­eig­net­heit die­ser Un­ter­la­gen nicht, es sei denn, de­ren Feh­ler­haf­tig­keit und Un­ge­eig­net­heit wird vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig von der Agen­tur nicht er­kannt.

2.4. Angestellte Mit­ar­bei­ter der Agen­tur, An­ge­stell­te von be­auf­trag­ten drit­ten Un­ter­neh­men so­wie pro­jekt­be­zo­ge­ne freie Mit­ar­bei­ter der Agen­tur sind nicht be­fugt, Ne­ben­ab­re­den zu tref­fen oder Zu­sa­gen zu ge­ben, die über den In­halt des schrift­li­chen Ver­tra­ges hin­aus­ge­hen.

2.5. Die Agen­tur ist be­rech­tigt, von ei­nem ge­schlos­se­nen Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten, wenn der Kun­de sich ver­trags­wid­rig ver­hält, wenn Ver­trä­ge, die zur Durch­füh­rung des Auf­tra­ges von den Ver­trags­part­nern der Agen­tur nicht er­füllt wer­den oder wenn die Lei­stung auf­grund von hö­he­rer Ge­walt oder an­de­rer durch zu­mut­ba­re Auf­wen­dun­gen nicht zu über­win­den­de Lei­stungs­hin­der­nis­se auf Dau­er nicht er­bracht wer­den kann, so­weit die Agen­tur die­se Hin­der­nis­se nicht zu ver­tre­ten hat. Die Agen­tur ver­pflich­tet sich in die­sen Fäl­len, den Kun­den un­ver­züg­lich über die Nicht­ver­füg­bar­keit der Lei­stung zu in­for­mie­ren und er­brach­te Ge­gen­lei­stun­gen des Kun­den un­ver­zü­glich zu er­stat­ten.

2.6. Die Agen­tur ist be­rech­tigt, ver­ein­bar­te Lei­stun­gen zu än­dern oder von der Ver­ein­ba­rung ab­zu­wei­chen, so­weit die Än­de­run­gen un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­ter­es­sen der Agen­tur für den Kun­den zu­mut­bar sind.


3. Prei­se

3.1. Die An­ge­bots­prei­se gel­ten nur, wenn der Kun­de al­le Lei­stun­gen des An­ge­bo­tes/Kostenvoranschlages in An­spruch nimmt.

3.2. Die Agen­tur ist be­rech­tigt, Teil­lei­stun­gen zu er­brin­gen und die­se ge­son­dert ab­zu­rech­nen.

3.3. Alle Prei­se ver­ste­hen sich zu­züg­lich der je­weils gül­ti­gen ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er.

3.4. Sofern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, er­folgt die Be­auf­tra­gung von Drit­ten im Na­men und für Rech­nung der Agen­tur. Sie ist in die­sem Fal­le nicht ver­pflich­tet, über die von Drit­ten in ih­rem Auf­trag er­brach­ten Lei­stun­gen Rech­nung zu le­gen oder Rech­nun­gen der von ihr be­auf­trag­ten Per­so­nen vor­zu­le­gen.

3.5. Werden vom Kun­den Lei­stun­gen an­ge­for­dert, die über die Auf­trags­be­stä­ti­gung hin­aus­ge­hen, wer­den die­se ge­son­dert be­rech­net. Die Prei­se im Be­reich Ver­mie­tung sind Prei­se ab La­ger Es­sen.

3.6. In der Auf­trags­be­stä­ti­gung nicht ver­an­schlag­te Lei­stun­gen, die auf Ver­lan­gen des Kun­den aus­ge­führt wer­den oder aber Mehr­auf­wen­dun­gen, die be­dingt sind durch un­rich­ti­ge An­ga­ben des Kun­den, durch von der Agen­tur nicht ver­schul­de­te Trans­port­ver­zö­ge­run­gen oder durch nicht ter­min- oder fach­ge­rech­te Vor­lei­stun­gen Drit­ter, so­weit sie nicht Er­fül­lungs­ge­hil­fen der Agen­tur sind, wer­den dem Kun­den zu­sätz­lich nach den ak­tu­el­len Ver­gü­tungssät­zen der Agen­tur in Rech­nung ge­stellt.


4. Miet­sa­chen, Kau­ti­on, Miet­ge­bühr, Miet­zins

4.1. Für Miet­ge­gen­stän­de und Ge­gen­stän­de, die die Agen­tur zur Nut­zung ei­nes Auf­tra­ges dem Kun­den be­reit­stellt, wird bei Ab­schluß des Ver­tra­ges ei­ne Kau­ti­on in Form von Bar­geld oder bank­be­stä­tig­tem Scheck er­ho­ben. Die Kau­ti­on dient aus­schließ­lich der Si­cher­heit für den Ver­mie­ter für den Fall der Be­schä­di­gung oder Nicht­rück­ga­be der Ge­gen­stän­de. Die Pflicht zur Zah­lung der Ver­gü­tung bleibt durch die Be­reit­stel­lung der Kau­ti­on un­be­rührt. Die Kau­ti­on ist dem Kun­den un­ver­züg­lich zu­rück­zu­zah­len, nach­dem die­ser sei­nen fi­nan­ziel­len Ver­pflich­tun­gen vor­be­halt­los und voll­stän­dig nach­ge­kom­men ist und die ge­mie­te­te Sa­che in ver­trags­ge­mä­ßen Zu­stand zu­rück­ge­ge­ben hat. Die Kau­ti­on ist un­ver­zins­lich.

4.2. Die Miet­ge­bühr wird nach Ka­len­der­ta­gen be­rech­net. Als er­ster Tag der Miet­zeit gilt der Über­ga­be­tag, als letz­ter Tag der Miet­zeit der Rück­ga­be­tag. Über­ga­be­tag und Rück­ga­be­tag gel­ten bei Be­rech­nung der Miet­gebühr als gan­ze Ka­len­der­ta­ge. Wenn die Ge­gen­stän­de nicht ter­min­ge­recht zu­rück­ge­ge­ben wer­den, wird für je­den an­ge­fan­ge­nen Ka­len­der­tag nach dem ver­ein­bar­ten Rück­ga­be­tag die Miet­ge­bühr für ei­nen vol­len Ka­len­der­tag ge­schul­det, es sei denn, die Agen­tur ist mit ei­ner Wei­ter­nut­zung ein­ver­stan­den. Die Agen­tur ist mit ei­ner Wei­ter­nut­zung der Ge­gen­stän­de au­ßerhalb des in der Auf­trags­be­stä­ti­gung ge­nann­ten Zeit­rau­mes nicht ein­ver­stan­den. Die Agen­tur ist be­rech­tigt, nach Ab­lauf der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Frist die Ge­gen­stän­de oh­ne ge­richt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung auf Ko­sten des Kun­den ab­zu­ho­len. Für die­sen Fall er­klärt sich der Kun­de be­reits jetzt mit dem Be­sitz­ü­ber­gang auf die Agen­tur ein­ver­stan­den.

4.3. Schadenersatzansprüche der Agen­tur auf­grund der ver­spä­te­ten Rück­ga­be blei­ben von den vor­ge­nann­ten Ver­ein­ba­run­gen un­be­rührt.


5. Trans­port/Verpackung

5.1. Vom Kun­den ge­mie­te­ten Ge­gen­stän­de wer­den grund­sätz­lich vom ihm an- und ab­trans­por­tiert. Die­ser trägt die Ge­fahr auch bei zu­fäl­li­gem Un­ter­gang oder der zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Sa­chen.

5.2. Soll der An- und Ab­trans­port der Sa­chen durch die Agen­tur er­fol­gen, ist dies aus­drück­lich zu ver­ein­ba­ren und vom Kun­den ge­son­dert zu ver­gü­ten. Wer­den die Sa­chen beim Trans­port be­schä­digt oder zer­stört, ist der Kun­de zum Scha­den­er­satz ver­pflich­tet, es sei denn, die Agen­tur hat den Scha­den bzw. den Un­ter­gang vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht. So­fern kei­ne be­son­de­re An­wei­sung vor­liegt, be­stimmt die Agen­tur den Ver­sand nach ih­rem Er­mes­sen oh­ne Ver­ant­wor­tung für ei­ne be­son­de­re Ver­packung oder den bil­lig­sten und schnell­sten Weg.

5.3. Die Über­ga­be der Sa­chen hat zu den üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten zu er­fol­gen.

5.4. Zum Ab­schluß ei­ner Trans­port­ver­si­che­rung, de­ren Ko­sten der Kun­de zu tra­gen hat, ist die Agen­tur be­rech­tigt, nicht je­doch ver­pflich­tet.

5.5. Transportschäden sind der Agen­tur un­ver­züg­lich, d.h. in­ner­halb von 4 Werk­ta­gen ab Aus­lie­fe­rung der Wa­re an­zu­zei­gen. Even­tu­el­le An­sprü­che ge­gen das Trans­port­un­ter­neh­men wer­den auf Ver­lan­gen an den Kun­den ab­ge­tre­ten.

5.6. Gegenstände des Kun­den, die zur Lei­stungs­er­brin­gung der Agen­tur er­for­der­lich sind, müs­sen zum ver­ein­bar­ten Ter­min frei Haus bzw. an den von der Agen­tur ge­nann­ten Ort an­ge­lie­fert wer­den. Die Rück­lie­fe­rung sol­cher Tei­le er­folgt un­frei ab Ver­wen­dungs­ort auf Ge­fahr des Kun­den.


6. Ab­nah­me/Gefahrübergang

6.1. Der Kun­de ist zur Ab­nah­me der Lei­stung der Agen­tur zu dem von die­ser ge­nann­ten Fer­tig­stel­lungs­ter­min ver­pflich­tet.

6.2. Die Ab­nah­me er­folgt re­gel­mä­ßig an­läß­lich von Ge­ne­ral­lei­stun­gen bzw. Pro­be­läu­fen. Dies gilt nicht für Pla­nungs­lei­stun­gen, die mit de­ren Zu­gang beim Kun­den als fer­tig­ge­stellt und ab­nah­me­fä­hig gel­ten.

6.3. Im Ver­an­stal­tungs­be­reich er­folgt die Ab­nah­me vor Be­ginn der Ver­an­stal­tung nach Fer­tig­stel­lung sämt­li­cher Vor­be­rei­tun­gen durch die Agen­tur und Über­prü­fung durch den Kun­den.

6.4. Noch aus­ste­hen­de Teil­lei­stun­gen wer­den schnellst­mög­lich nach­ge­holt bzw. be­ho­ben. So­fern sie die Funk­ti­on des Lei­stungs­ge­gen­stan­des nicht we­sent­lich be­ein­träch­ti­gen, be­rech­ti­gen sie nicht zur Ver­wei­ge­rung der Ab­nah­me.


7. Künd­igun­g/­Rücktritt/Schadensersatz

7.1 Kün­di­gung

7.1.1Im Fal­le der Kün­di­gung ei­nes in­di­vi­du­el­len Ver­an­stal­tungs­ver­tra­ges durch den Kun­den er­hält die Agen­tur die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung für die be­reits er­brach­ten Lei­stun­gen. Die Ver­gü­tung rich­tet sich nach den in der Auf­tragsbe­stä­ti­gung ge­nann­ten Ein­zel­ver­gü­tun­gen. Hat die Agen­tur be­reits Fremd­lei­stun­gen in Auf­trag ge­ge­ben, sind die Ko­sten der Stor­nie­rung der Fremdaufträge vom Kun­den zu tra­gen. Be­züg­lich noch nicht er­brach­ter Lei­stun­gen sind die folgenden ersparten Aufwendungen vereinbart:
Kündigung bis 6 Kalendertage vor der Veranstaltung 10% der vereinbarten Vergütung, zwischen 7 und 13 Kalendertagen 30%, zwischen 14 und 21 Kalendertagen 60% und 22 Kalendertagen 90 % es sei denn, der Unternehmer weist nach, dass die er­spar­ten Auf­wendungen niedriger sind. Weist der Kunde nach, dass die ersparten Aufwendungen höher sind, sind diese anzurechnen.

7.1.2Im Fal­le der Kün­di­gung ei­nes Ver­tra­ges über die Teil­nah­me an Ver­an­stal­tun­gen wird ei­ne Ver­gü­tung in Hö­he von 10 % des ver­ein­bar­ten Prei­ses zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Um­satz­steu­er er­ho­ben, wenn die Kün­di­gung mehr als 22 Ka­len­der­ta­ge vor dem Ver­an­stal­tungs­ter­min er­folgt, bei Kündigung zwischen 14 und 21 Kalendertagen 40%, zwischen 7 und 13 Tagen 70% und bei einer Kündigung bis 6 Tagen vor der Veranstaltung 90% jeweils der vereinbarten Ver­gü­tung zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Um­satz­steu­er, Das Recht des Kun­den, ei­nen ge­rin­ge­ren Scha­den nach­zu­wei­sen, bleibt hier­von un­be­rührt. Weist die Agentur nach, dass die ersparten Aufwendungen jeweils niedriger sind, sind diese auf die vereinbarte Vergütung anzurechnen.

7.2 Scha­dens­er­satz

Als Scha­dens­er­satz kann die Agen­tur den Wert der bis zur Ver­trags­beendi­gung er­brach­ten Lei­stun­gen so­wie 60 % des Wer­tes der noch nicht er­brach­ten Lei­stun­gen ver­lan­gen. Des wei­te­ren sind die Ko­sten zu er­stat­ten, die Drit­te ge­gen­über der Agen­tur aus Auf­trä­gen gel­tend ma­chen. Er­brach­te Lei­stun­gen kön­nen nur bis zu dem Zeit­punkt in vol­ler Hö­he gel­tend ge­macht wer­den, zu dem ein or­dent­li­cher Kauf­mann Scha­dens­er­satz we­gen Nicht­er­fül­lung gel­tend ge­macht hät­te.

Dem Kun­den bleibt der Nach­weis, daß ein Scha­den über­haupt nicht oder nicht in der ge­nann­ten Hö­he ent­stan­den ist, un­be­nom­men. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes hö­he­ren nach­ge­wie­se­nen Scha­dens bleibt der Agen­tur vor­be­hal­ten, eben­so die Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz ne­ben der Lei­stung bei schuld­haf­ten Pflicht­ver­let­zun­gen des Kun­den.


8. Ge­währ­lei­stung

8.1 Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die Lei­stun­gen der Agen­tur bei Ab­nah­me zu prü­fen und Män­gel un­ver­züg­lich zu rü­gen. Män­gel­rü­gen sind wäh­rend ei­ner Ver­an­stal­tung beim Pro­jekt­lei­ter zu er­he­ben. Kön­nen die­se nicht zur so­for­ti­gen Zu­frie­den­heit des Kun­den auf­ge­ho­ben wer­den, sind sie schrift­lich vor Ort zu fi­xie­ren. Ist der Kun­de Kauf­mann, muß die­ser Män­gel, die sich trotz sorg­fäl­ti­ger Prü­fung erst spä­ter zei­gen, un­ver­züg­lich da­nach rü­gen und an­zei­gen. Män­gel­rü­gen ei­nes Kauf­manns müs­sen spä­te­stens 7 Werk­ta­ge nach Ver­an­stal­tungsen­de der Agen­tur zu­ge­gan­gen sein. Ver­stö­ße ge­gen die vor­ge­nann­ten Ver­pflich­tun­gen füh­ren zum Ver­lust der Män­gel­haf­tung. Glei­ches gilt, wenn der Kun­de selbst Än­de­run­gen vor­nimmt oder der Agen­tur die Fest­stel­lung der Män­gel er­schwert.

8.2 Im Rah­men der Män­gel­haf­tung kann der Kun­de zu­nächst nur Nach­er­fül­lung ver­lan­gen. Die Art und Wei­se der sach­ge­rech­ten Nach­er­fül­lung rich­tet sich nach dem Er­mes­sen der Agen­tur.

8.3 Wenn min­de­stens zwei Nach­er­fül­lungs­ver­su­che we­gen des glei­chen Man­gels fehl­ge­schla­gen sind oder ei­ne Nach­er­fül­lung un­zu­mut­bar ist, kann der Kun­de nur vom Ver­trag zu­rück­tre­ten oder ei­ne Her­ab­set­zung der Ver­gü­tung ver­lan­gen.

8.4 Scha­dens­er­satz­an­sprü­che, ins­be­son­de­re sol­che aus Ver­let­zung der Nach­er­fül­lungs­pflicht, sind aus­ge­schlos­sen, so­fern sie nicht auf gro­ber Fahr­lässig­keit oder Vor­satz der Agen­tur be­ru­hen.


9. Haf­tung/Mängel/Produktschutz

9.1 Für ter­min- und qua­li­täts­ge­rech­te Aus­füh­rung haf­tet die Agen­tur nur, wenn der Kun­de sei­nen ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen, ins­be­son­de­re der­je­ni­gen zur frist­ge­rech­ten Zah­lung, ord­nungs­ge­mäß nach­ge­kom­men ist.

9.2 Für man­gel­haf­te oder ver­spä­te­te Lie­fe­run­gen bzw. Lei­stun­gen von Fremd­be­trie­ben, die auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den ein­ge­schal­tet wur­den, wird kei­ne Haf­tung sei­tens der Agen­tur über­nom­men, so­fern der Agen­tur nicht ei­ne vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Ver­let­zung der Sorg­falts­pflicht bei der Über­wa­chung der Fremd­be­trie­be nach­ge­wie­sen wird. Der Kun­de kann die Ab­tre­tung der An­sprü­che der Agen­tur ge­gen­über die­sen Fremd­be­trie­ben ver­lan­gen. Auf die­sen Haf­tungs­aus­schluß muß im Auf­trag be­son­ders hin­ge­wie­sen wer­den.

9.3 So­weit nichts an­de­res ver­ein­bart ist, haf­tet die Agen­tur nicht für ein­ge­brach­te Ge­gen­stän­de des Kun­den, so­weit die Agen­tur nicht durch vor­sätz­li­ches oder grob fahr­läs­si­ges Han­deln die Be­schä­di­gung oder den Un­ter­gang der Ge­gen­stän­de ver­ur­sacht hat.

9.4 An­sprü­che auf Er­satz von Schä­den ir­gend­wel­cher Art, auch von sol­chen Schä­den, die nicht am Lei­stungs­ge­gen­stand selbst ent­stan­den sind, bei­spiels­wei­se aus Ver­zug, Un­mög­lich­keit der Lei­stung oder ei­ner an­de­ren Pflicht­ver­let­zung und un­er­laub­ter Hand­lung sind aus­ge­schlos­sen, so­weit der Scha­den nicht durch vor­sätz­li­ches oder grob fahr­läs­si­ges Han­deln ver­ur­sacht wur­de und nicht auf der Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit be­ru­hen.

9.5 Die Haf­tung für ver­trag­sun­ty­pi­sche (Fol­ge)-Schä­den ist aus­ge­schlos­sen, dies gilt auch bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit.

9.6 Für Aus­fall­zei­ten durch un­gün­sti­ge Wit­te­rungs­be­din­gun­gen (Re­gen, Sturm, Tem­pe­ra­tu­ren un­ter null Grad Cel­sius) kann kein Nach­laß auf den An­ge­bots­preis ge­währt wer­den.

9.7 Pro­dukt- und Ver­an­stal­tungs­ideen, Ur­he­ber­rech­te, Pa­ten­te, Ge­brauchs­mu­ster und Rech­te an Soft­ware ver­blei­ben bei der power-ruhrgebiet GmbH.


10. All­ge­mei­ne Be­stim­mun­gen

10.1 Die Un­gül­tig­keit ein­zel­ner Be­stim­mun­gen des Ver­tra­ges be­rührt nicht sei­ne Wirk­sam­keit. An­stel­le der un­wirk­sa­men Be­stim­mun­gen oder zur Aus­fül­lung ei­ner Lücke ist ei­ne an­ge­mes­se­ne Re­ge­lung zu ver­ein­ba­ren, die dem am näch­sten kommt, was die Ver­trags­schlie­ßen­den ge­wollt ha­ben, oder nach dem Sinn und Zweck des Ver­tra­ges ge­wollt hät­ten, so­fern sie den Punkt be­dacht hät­ten. Be­ruht die Un­gül­tig­keit auf ei­ner Lei­stungs- oder Zeit­be­stim­mung, so tritt an ih­re Stel­le das ge­setz­lich zu­läs­si­ge Maß.

10.2 Aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand für al­le An­sprü­che aus und auf­grund die­ses Ver­tra­ges -so­weit der Ver­trags­part­ner Voll­kauf­mann, ju­ri­sti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder öf­fent­lich recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist- der Sitz der power-ruhrgebiet GmbH.

10.3 Er­fül­lungs­ort ist der Sitz der power-ruhrgebiet GmbH

10.4 Än­de­run­gen des Ver­tra­ges be­dür­fen der Schrift­form. Dies gilt auch für die Ab­än­de­rung die­ser Schrift­form­klau­sel.